Erfahrungen mit dem OM-System:
Meine Erfahrungen mit

Auf dieser Seite berichte ich von meinen Erfahrungen mit Kameras und Objektiven des Olympus und OM-Systems.
Es geht dabei in erster Linie um praktische, persönliche Erfahrungen und nicht um detallierte, technische Testberichte.

Ich möchte betonen, dass ich nicht von "OM Digital Solution" gesponsert werde und nicht gebeten wurde, etwas über deren Produkt zu
schreiben, noch wurde mir eine Entschädigung jeglicher Art gewährt oder Geräte zur Verfügung gestellt.
Meine gesamte Ausrüstung ist mein Eigentum und wurde von mir im Fachhandel käuflich erworben!

Juni 2022: OM System OM-1

Nach Neuankündigung, Vorstellung im Netz und verschiedenen Informationen über eine neue
Kamera, der OM-1, stellte sich bei mir sehr schnell ein "must have-Gefühl" ein.
Bereits im März 22 konnte ich, kurz nach Markteinführung, die Kamera erwerben.
Es folgten erste Testaufnahmen, Einarbeitung in die neue Menüstruktur und Einstellungen.
Während meiner Reise nach Süd-Tirol, im April 22, versagte die Kamera dann mit einem
Totalausfall ihren Dienst.
Die 2. Reise trat die Kamera alleine an. Nach Portugal in den Reparatur-Service!
Vom Kundenservice wurde mir eine schnelle Bearbeitung zugesichert, da ich die Kamera,
im Mai 22, zur Reise nach Estland, einsetzen wollte. Nach nur 7 Tagen erhielt ich die Kamera
zurück. Seit dem tut sie was sie soll und auch ein mittlerweile erstes Firmware-Update
konnte problemlos installiert werden.

Die sogenannte "Wow-Kamera" hat nun auf meinen letzten Fotoreisen und Workshops klaglos
funktioniert. Was ist mir dabei, im Vergleich zu den Vorgängermodellen, aufgefallen?:

- Sucher und Display lösen erheblich besser auf und bieten ein klares, pixelfreies Bild.
- die neue Menüstruktur gefällt mir besser.
- höhere Serienbildgeschwindigkeit bei gleichzeitig kontinuierlichem Autofokus.
- mehr AF-Felder über das gesamte Bildfeld.
- der Autofokus ist schneller und präziser.
- C-AF + TR mit Vogelerkennung ist viel schneller und aktiver. Die Kamera erkennt nicht
  nur den Vogel, sondern auch verschiedene Teile davon: Körper, Kopf und Auge.
- bessere Farbgenauigkeit bei sehr hohen ISO-Werten
- beim Rauschverhalten habe ich keine große Verbesserung feststellen können.
  Ich fotografiere nur sehr selten mit Werten über ISO 3200 und bis dahin erhalte
  ich gute Ergebnisse. Zudem setze ich zur Rauschminderung bei der Bildbearbeitung
  die Software "DxO-PureRaw" oder "Topas DeNoise AI" ein. Mit beiden Programmen
  erhalte ich rauschfreie, detailreiche Bilder, sodass das Rauschverhalten des MFT-Sensors
  für mich kein Problem darstellt.

Mai 2022: Actionfotografie auf Milan und Seeadler
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Während meiner Workshop-Veranstaltung zum Thema:
"Milan und Seeadler - Action- und Naturfotografie" habe ich
ausschließlich mit der OM-1 und dem Zuiko 100-400mm Objektiv
fotografiert.
Das 150-400mm pro Objektiv ist ja so gut wie nicht lieferbar und so habe
ich schon vor einiger Zeit das relativ preisgünstige 100-400mm Objektiv
angeschafft, da ich für meine Arbeit die Flexibilität eines Zooms benötige.

Von der optischen Qualität des Objektivs war ich sehr positiv überrascht.
An der neuen OM-1 zeigt das Objektiv erst recht seine Fähigkeiten.
Der AF ist schnell und präzise und mit den Einstellungen C-AF+TR und der
Vogelerkennung hat die Kamera den Vogel sicher eingefangen und verfolgt.
Selbst wenn der Vogel vor einem unruhigen Hintergrund flog (z.B. Wald)
blieb die AF-Verfolgung auf dem Vogel.

Mit höheren ISO-Werten und entsprechend schnellen Verschlußzeiten
konnte ich hervorragend ganze Serien von anfliegenden Greifvögeln
scharf auf den Sensor bannen.


Meine Einstellungen an der Kamera zur Actionfotografie:

- Kamera: OM-1
- Objektiv: M. Zuiko 100-400mm, 1:5.0-6.3
- Auto-ISO: bis 3200
- Zeit: 1/2000 sec
- AF-Feld: Large
- Autofocus: C-AF+TR
- Trackingmethode: Vogelerkennung
- Serienaufnahme: Mech. Verschluss, 10 Bilder /sec.
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Mai 2022: Fotoreise nach Estland, Vogel-, Landschaft- und Tierfotografie

Auf dieser Reise kamen folgende Kameras und Objektive zum Einsatz:
- OM-D E-M1X, OM-D E-M1 Mark III und OM-1
- M.Zuiko 7-14mm 1:2.8 Pro, M.Zuiko 12-100mm 1:4 IS Pro, M.Zuiko 100-400mm 1:5.0-6.3, M.Zuiko 300mm 1:4 Pro
Zur Vogelfotografie habe ich in erster Linie die OM-1 mit dem 100-400mm Zoom eingesetzt. Bei dieser Kamera funktioniert der C-AF+TR und die
Vogelerkennung hervorragend. Bei der Landschafts- und Tierfotografie kamen auch die anderen Kameras und Objektive zum Einsatz.
Da die OM-1 auch über den "Live-ND Filter" vefügt, habe ich ihn zur Landschaftsfotografie eingesetzt und bin vom Ergebnis recht beeindruckt.
Alle Aufnahmedaten finden Sie unter den vergrößerten Bilddarstellungen.

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Januar 2022: Workshop-Reise nach Nord-Griechenland an den Kerkinisee

Der Kerkinisee ist für tausende Krauskopfpelikane das Winterquartier und in dieser Zeit bereiten sich die
Pelikane auf die Brutsaison vor. Sie erstahlen in ihrem Prachtkleid und die Unterschnäbel sind leuchtend rot
und orange gefärbt. Das Ganze ist ein fotografisches Highlight der besonderen Art.

Da ich, von vergangenen Reisen, die Location kannte, wurde der Fotorucksack sehr gezielt gepackt.
Eine OM-D E-M1 Mark III mit dem M.Zuiko 12-100mm, 1:4 Pro und
eine OM-D E-M1X mit M.Zuiko 100-400mm, 1:5.0-6.3 sowie ein M.Zuiko 7-14mm, 1:2,8 Pro.
Bei sehr guten Lichtverhältnissen wurde überwiegend aus dem Boot heraus fotografiert. Die Pelikane
kommen nah an das Boot heran und so ist das 12-100mm Objektiv die ideale Brennweite für fast alle
Situationen. Eine relativ kleine und leichte Kamera/Objektivkombination, ideal für die Actionfotografie und
durch das Zusammenspiel der Objektiv- und Kamerastabilisation hervorragend freihandtauglich!
Bei allen Brennweiten entstanden scharfe und brilliante Aufnahmen bis in die Bildecken.
Gut 80% der Aufnahmen wurden mit der E-M1 Mark III und dem 12-100mm Objektiv fotografiert.

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Okt. 2021: Eisvogel

Im Okt. 21 war ich für mehrere Tage im "Müritz-Nationalpark" am Warnker See unterwegs. Dort befindet sich ein
öffentlicher Beobachtungsstand. Zu dieser Zeit rasten auf dem See tausende, verschiedene Entenarten.
Da die Vögel recht weit vom Beobachtungsstand entfernt waren, nutzte ich mein M.Zuiko 300mm, 1:4 Pro
in Kombination mit dem Telekonverter MC-20 an einer OM-D E-M1X.
Mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von 1200mm konnte ich ohne Stativ, dank der hervorragenden
Stabilisation des Objektivs und der Kamera, gute Aufnahmen von Enten, Kormoranen und Silberreihern realisieren.
Zu meinem großen Glück besuchte mich auch noch der Eisvogel! Die Bilder haben mir gezeigt, dass der MC-20
gute Ergebnisse liefern kann und eine absolute Daseinsberechtigung in meiner Fototasche hat.

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© Holger Tange - Photographie,  online seit: Jan. 2005
Tel.: 0172-453 99 20         Mail: tange-photo@arcor.de
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